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Christa Tamara Kaul

 

 

 

Nicht fauchen, sondern brüllen

 

Tiger  -  Die Größten 

Sie sind einfach hinreißend  - Tiger - die größten Katzen der Welt !  Von ebenso beeindruckender Kraft und Größe wie von geschmeidiger Schönheit und Eleganz. Das Fell,  je nach Art mit einer Grundfarbe von Ockergelb bis Weiß, wird mit  symmetrischer schwarzbrauner  Streifenmusterung markant gezeichnet, wobei besonders die "Gesichtsmaske" unverwechselbar ist. Bauch, Innenseiten der Beine und der Schnurrbart sind bei allen Arten weiß. Ein ausgewachsener Amurtiger, die größte Spezies, kann bis zu 350 Kilogramm  wiegen und bis zu vier Meter lang werden.

 

Zwar ist ein Tigerfell nicht  so weich und kuschelig wie das der kleinen Verwandten, unserer Hauskatzen, und Tiger fauchen auch nicht, sondern brüllen, aber ansonsten gibt es viele Gemeinsamkeiten mit den anderen Katzenarten einschließlich unserer "Stubentiger". Neben der Jagd, die als Existenzgrundlage ein unerlässliches Muss ist, gehört das Faulenzen zu den Lieblingsbeschäftigungen aller Katzen. Unter einem schattigem Baum lässt es sich herrlich dösen. Eine absolute Besonderheit aber hebt den Tiger von allen anderen Katzenarten ab: Tiger baden liebend gern und schwimmen ausnehmend gut.

 

Doch soviel Schönheit und herausragende Merkmale bringen nicht nur Vorteile - im Gegenteil:  sie wurden den Großkatzen zum Verhängnis. Zwar haben sie nur einen einzigen natürlichen Feind, den Menschen. Der aber hat es geschafft, sie nahezu auszurotten. Von den über 100.000 Tigern verschiedener Unterarten, die vor etwa hundert Jahren noch lebten, ist der Bestand heute auf gerade noch rund 5.000 Exemplare gesunken. Und auch diese sind aufgrund vielfältiger Ursachen vom Aussterben  bedroht. 

 

Eine der wesentlichsten Ursachen ist gerade die große Wertschätzung der Großkatzen in Asien, vor allem in China, was sich bis in die Astrologie und Medizin erstreckt. Traditionell verkörpert der  Tiger für die Völker Asiens Kraft, Mut, Macht und Schutz für das Leben von Menschen. Entsprechend begierig wurden Tiger gejagt, um in den Besitz ihres Felles, ihrer Knochen und diverser anderer Körperteile zu kommen. Vieles fand und findet immer noch in (mehr als fragwürdigen) medizinischen Verabreichungen Anwendung. So sollen die Barthaare Zahnschmerzen lindern, der Schwanz gut gegen Hautkrankheiten sein und das Hirn, oh Wunder, gegen Faulheit und Pickel helfen.  Mit den Knochen werden Rheumabeschwerden gekämpft und die Hoden gelten als wirksam gegen Lymphdrüsenkrebs.  Auf den Schwarzmärkten Asiens bringen diese Körperteile toter Tiger ein Vermögen ein, so sollen Schmuggler für zehn Kilo Tigerknochen knapp 20.000 Euro erzielen können.

 


  Ausführlicher Bericht auf Anfrage!

 

 

                                      

© Christa Tamara Kaul